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Monatsrückblick Oktober 2023

Mein Monatsrückblick ist dieses Mal etwas anders als sonst: Kleine Momentaufnahmen im Oktober, die ich im Laufe des Monats auf social media veröffentlicht habe. Das absolute Highlight: Mein Buchtitel findet mich nach langem Suchen!

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Table of Contents

1. Oktober - Ein Wochenende in Slowenien

Hoppla, falsche Tür!! ☺️
 
Hisa Denk.
 
Slowenien.
 
Michelin Stern.
 
Ein wahrlich krönender Abschluss eines herrlichen Wochenendes!
 
Ich muss auf die Toilette. Rechts oder links? Was wollen mir diese Symbole sagen?
 
Ups, falsche Tür genommen! Ein Mann. Ich drehe mich kichernd um und nehme die andere Tür.
Zu viel um die Ecke gedacht!!
 
Beim 5. Gang kommen wir auf die Toilette zu sprechen.
 
Mein Mann: „Das scheint ein Thema in Slowenien zu sein. Gestern in der Weinbar bin ich noch schnell aufs Klo und auf einer Tür stand Blablabla und auf einer Bla.“
 
Ich: „Und, wo bist du rein?“
 
Er: „Na, in Bla!“
 
Ok. No comment.
 
Aber Danke Slowenien mit Ljubljana, Bled, Maribor und fantastischem Essen, Natural Wein und so viel Spaß für dieses schöne Wochenende.
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3. Oktober - Die lange Suche nach dem richtigen Buchtitel

Was ich gerade mache?
 
Ich stehe im Wald und fühle mich geliebt.
 
Gerade eben habe ich meine liebe Freundin besucht, die sich beim Sturz vom Pferd schwer verletzt hat und die voller Lebensfreude in ihrem gemütlichen Sessel sitzt und mit mir tüftelt.
 
Meine Book Sisters, die diese Woche in Wien mit mir am Boden gesessen sind, mir zuhören und mit mir tüfteln.
 
Meine Freundin, die am Wochenende im Bus von Slowenien vor mir gesessen ist und mit mir tüftelt.
 
Meine Herzens-Coach, die mir Nachrichten während ihres hektischen Alltags aus irgendwo in Norddeutschland schreibt und mit mir tüftelt.
 
Meine Mama und meine Schwester in unserer 3er what’s App Gruppe, die den deutschen Nationalfeiertag am Bodenensee genießen und mit mir tüfteln.
 
Mein Mann, der mich auf höchstem Niveau vegetarisch bekocht und mit mir tüftelt.
 
Die vielen Frauen und Freundinnen online, die mit mir tüfteln.
 
Die Freundinnen und Freunde hier im Ort, denen ich heute über den Weg gelaufen bin und die mich ermuntern.
 
Man sagt es braucht ein Dorf, um ein Kind aufzuziehen.
 
Und es braucht die halbe Welt, um den richtigen Buchtitel zu finden.
 
Ich danke euch allen von ♥️♥️
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4. Oktober - Nein, Mama geh nicht!

„Nein Mama geh nicht! Mama geh nicht!!“
 
Mein sechsjähriger Sohn klammert sich an mich. Es ist kurz nach 6 Uhr früh, normalerweise schläft er um diese Zeit noch.
 
„Aber ich bin doch heute Abend wieder da! Ich fahre ja nur nach Wien ins Büro.“
 
„Nein, tust du nicht!“
 
Ich bin heute Abend wieder da. Das stimmt. Aber ich kann ihn nicht ins Bett bringen. Elternabend. Das erwähne ich jetzt lieber nicht, auch wenn ich weiß, dass es ein Fehler ist. Dass ich es noch schlimmer mache. Aber ich muss zur Tür hinaus, ich muss zum Bus.
 
Als ich durch die dunklen Straßen gehe, kommen mir Erinnerungen an die Zeit vor der Pandemie.
Damals war ich oft zweimal im Monat auf Dienstreise, international. Mein Mann auch mindestens einmal. Ich weiß gar nicht, wie unsere Beziehung das überlebt hat. Es war nicht temporär, es waren Jahre, im Grunde ein Jahrzehnt.
 
Ich erinnere mich an die ersten Schritte meiner Tochter. Ich war auf der anderen Seite der Welt in einem Meeting, als eine Nachricht mit einem kurzen Video auf meinem Handy erschien: Sie ging auf die Nanny zu.
 
Ich habe so viele Texte in meinen Notizbüchern über diese Zeit, sie transportieren dieses Gefühl der Verzweiflung meiner damals drei-und vierjährigen Tochter und die Hilflosigkeit meinerseits.
 
Heute fahre ich „nur“ nach Wien. Ich weiß, dass ich die absolut richtige Entscheidung getroffen habe, mich beruflich zu verändern, Neues auszuprobieren, und auch: Kürzer zu treten. Klartext: Meine Karriere (so, wie ich sie die letzten 10+ Jahre aufgebaut habe) ganz bewusst niederzureißen.
 
Ich spreche von mir, aber mein Mann ist denselben Schritt gegangen.
 
Er nimmt unseren Sohn in den Arm, tröstet ihn, lenkt ihn ab.
 
Ich gehe die dunkle Straße entlang und weiß, dass wir als Familie stark sind und füreinander da sind ♥️
 
Vereinbarkeit hat viele Facetten.
Ich freue mich sehr darauf, mit vielen großartigen Speaker*innen am 11. Oktober beim Balance Up Summit dabei zu sein!

8. Oktober - Written by hand from the heart

Ich bin bereit!
 
Seit 6 Uhr früh sitze ich in den Startlöchern.
 
Ich habe noch einiges vor, bevor meine Familie aufsteht!
 
Mein Buch ist bei der Lektorin 🥳 und ich sitze an anderen Texten rund um mein Buch.
 
Aber mein mittlerweile zickiger Laptop lässt sich bitten.
 
Word reagiert nicht. Software Update.
 
Es ist mittlerweile kurz vor halb acht.
 
Bildschirm schwarz.
 
Und ich habe geschrieben, mit der Hand.
 
Und plötzlich hört sich mein Text gar nicht mehr steif an, sondern weich und ehrlich und nahbar.
 
Written by hand from the heart ♥️
 
Einen schönen Sonntag in die Welt 😘
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9. Oktober - Vereinbarkeit ist kein "Problem von Müttern"

„Reist du manchmal mit deinem Mann mit auf Dienstreise?“, fragte mich letztes Wochenende mein Tischnachbar in einem Restaurant beim Mittagessen.
 
Innerhalb weniger Sekunden spielte sich ein innerer Monolog in mir ab. Der ging in etwa so:
 
„Ich fahre sicher nicht mit meinem Mann nach Saudi-Arabien! Ich habe schon 10 vor ihm dort gearbeitet, als es in den öffentlichen Gebäuden noch keine Toiletten für Frauen gab und ich am Flughafen von Kollegen mit einem kleinen Säckchen in Empfang genommen wurde, in dem eine schwarze Abaya war, die ich sofort anziehen musste.“
 
Ich schaue mich unauffällig in unserer Reisegruppe um. Jüngere und ältere Paare. Wir sind in dieser Konstellation hier, weil die Männer zusammen in einem Club sind, und die Frauen bei manchen Veranstaltungen und Reisen „dabei sein dürfen“.
 
Als ich zum ersten Mal davon hörte, kam ich mir vor, wie aus der Zeit gefallen. Ich habe viel von der Welt gesehen (mit viel meine ich wirklich viel). Ich habe den Großteil meines Lebens in Städten wie Barcelona, Washington, DC, New York und Wien gelebt. Doch hier in Österreich auf dem Land ticken die Uhren noch anders.
Laut gesagt habe ich zu meinem Sitznachbarn: „Nein, ich fahre nicht mit meinem Mann auf Dienstreise. Ich fahre selbst.“
Kurze Stille. Damit hatten wir ein Gesprächsthema für das weitere sehr lustige Mittagessen gefunden 🥰
 
Ich freue mich unglaublich auf den Balance Up Summit übermorgen, am 11. Oktober 2023.
Das ist ein Tag, an dem alle eingeladen sind, über Vereinbarkeit sprechen. Weil Vereinbarkeit nicht ein „Problem von Müttern“ ist, und damit auch nicht von Müttern gelöst werden kann.

9. Oktober - Abendgespräche mit dem Kürbis

Kinder im Bett.
 
Schwiegereltern im Bett.
 
Mann im Bett.
 
Ich bin erledigt nach einem langen Tag, inklusive einmal Wien und zurück und 2 Stunden Elternabend.
 
Aber ich bin noch nicht im Bett.
 
Ich habe noch etwas zu tun!
 
Mit dem Kürbis 🎃 plaudern und anstoßen!
 
Denn heute kam mein lektoriertes Buchmanuskript zurück 😮😮😀😀🥳🥳🧡🧡
 
Ein ziemlich mega Gefühl!
 
Und dann noch in den Kalender schauen und meine nächsten Tage planen.
 
Morgen erzähle ich euch, wo ich mit dem Buchtitel stehe 🤭🤭
 
Gute Nacht dann (wenn das Glas leer ist und der Kürbis 🎃 wieder dunkel) 🥰🥰
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10. Oktober - Buchtitelidee!! Bist du deppert ist das gut!

Bist du deppert ist das gut! (pardon my austrian!)
 
Mein Mann hat uns wieder bekocht – vegetarische Köstlichkeit!
 
Sieht nicht unbedingt so ansprechend aus, aber geschmacklich ein Hammer!
 
Das erinnert mich ans Wochenende.
 
Mist du deppert ist das gut!
 
Unsere Freunde haben uns zum Geburtstagsabendessen eingeladen. Wir sitzen in fröhlicher Runde am Tisch, genießen das wunderbare Essen, den Wein, und die lustige Gesellschaft.
 
Irgendwann kommen wir auf mein Buch zu sprechen.
 
„Wie soll es denn heißen?“ Die Frage, die ich mir schon seit Tagen – nein Wochen – stelle.
 
Ein Freund macht kurzen Prozess. „Ohne Titel“, schlägt er vor. „Das machen die berühmten Künstler auch.“
 
Ich wende ein, dass das Ziel des Titels ja sein soll, dass die Lese-Interessentin das Buch umdreht, um den Buchrückentext zu lesen.
 
Daraufhin ein anderer lieber Freund:
 
„Na! Dann ist ja alles klar! Das Buch soll heißen: Bitte wenden!“
 
Und hintendrauf steht dann…
 
Bist du deppert!
 
Wie logisch ist das denn?
 
BITTE KAUFEN!
🥳🥰🤩😍😄
 
Du kannst mein Buch jetzt auch schon unverbindlich vorbestellen:
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11. Oktober - Schreibmagie beim Balance Up Summit

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14. Oktober - Petronella Apfelmus und ich überarbeiten mein Buchmanuskript

Wie überarbeitet eine Autorin ihr Manuskript, nachdem sie es von ihrer wunderbaren Lektorin zurückbekommen hat?
 
– Am Esstisch.
 
– Mit Petronella Apfelmus in Dauerschleife und ziemlich laut.
 
– Mit 2 Kindern die Weihnachtsschmuck basteln und alle 2 Minuten schreien: „Mama!!! Knoten machen!!“
 
– Mit einem Wecker der jede Stunde klingelt, um sie aufzufordern in den Keller zu laufen und Wäsche aufzuhängen.
 
– Mit Fischstäbchen in petto fürs Mittagessen.
 
Doch all das ist nur nebensächlich.
 
Denn sie hat die drei wichtigsten Zutaten für Erfolg:
 
– Eine harte DEADLINE von EINEM Tag, weil sie morgen für mehrere Tage auf Dienstreise fliegt.
 
– Ein MEGA KRIBBELN im Bauch weil es der Wahnsinn ist, das eigene Buch nur noch mit ganz leichten Touches zu verbessern.
 
– Ganz viel LIEBE im HERZEN, weil sie soooo viele Freunde hat, die sie unterstützen! ❤😍❤😍❤😍 Danke euch dafür!
 
P.S. Gestern im Writing Flow Circle haben wir einen Schreibspaziergang in der warmen Abendsonne am Friedhof gemacht. Einfach magisch!
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14. Oktober - Der Abend vor meiner Dienstreise

Ich sitze im Schein von Kerzenlicht und höre laut Musik.
 
Es ist nach 21 Uhr und ich bin allein daheim.
 
Nicht mal der Kürbis ist mehr da.
Er wurde von kleinen Fliegen zerfressen und liegt jetzt draußen in der Biotonne 🎃 🥲
 
Irgendwann müssen wir alle gehen.
 
So wie mein Manuskript.
 
Ich habe es gehen lassen. Zurück an die Lektorin geschickt.
 
Und an meine Stiefmutter.
 
Ich habe viele Texte aus meinen Notizbüchern in meinem Buch, auch über sie.
Die Texte sind alles Momentaufnahmen. Unbearbeitet. 
 
Dabei liebe ich sie.
 
Aber das ist der Prozess des Schreibens, über den es in meinem Buch geht.
 
Im Schreiben reiben wir uns, klagen an, jammern. Und wir wachsen. Wir heilen.
 
Morgen fliege ich für ein paar Tage auf Dienstreise.
 
„Don’t you feel like crying“, singt Hailey Tuck.
 
Ganz ehrlich? Nein!
 
Ich freue mich! Auf Sarajevo. Auf meine Kollegen. Und auf mein Buch!
 
Gute Nacht 😘
 
P.S. während ich den ganzen Tag am Laptop saß fing mein Sohn, der vor 4 Wochen mit der Schule begonnen hat, plötzlich an zu schreiben!! 😱😱😍

15. Oktober - Sarajevo im Regen

Heute früh um kurz nach 8 Uhr morgens saß ich schon im Zug und habe ein niegelnagel neues wunderschönes Notizbuch aus meiner Handtasche gezogen.
 
Normalerweise erinnere ich mich daran, wer mir welches schöne Notizbuch geschenkt hat. Bei diesem erinnere ich mich aber leider nicht mehr ☹
 
Seite 1: Ich mache ein Cluster zum Thema Loslassen.
 
Warum ein Cluster? Weil ich noch eines für mein Buchmanuskript brauche.
 
Ich weiß, ich weiß, ich hatte das Manuskript gestern losgelassen!
 
Aber das Cluster fehlt wirklich noch. Und ein paar edits hier und da…
 
Was ein Cluster ist? Ein Cluster ist ein wunderbarer Herzöffner, ich beschreibe seine Kraft in meinem Buch.
 
Mein Buch. Es ist mittlerweile halb fünf, ich bin in Sarajevo angekommen.
 
Fast hätte das Flugzueg wieder nach Wien umkehren müssen, wegen dem schlechten Wetter.
 
Aber jetzt bin ich hier, in meinem Hotelzimmer. Espresso, Laptop, Blick aus dem Fenster.
 
Mein Buchtitel muss noch auf das Manuskript!
 
JA!! Ich weiss jetzt, wie es heisst, mein Buch. ♥️🥳♥️💃
 
Ich werde mich noch gebührend bei euch allen für eure Hilfe bedanken!
 
Aber jetzt erst einmal: Raus in den Regen und Sarajevo erkunden.
☔️

18. Oktober - Frauen, die schreiben, sind nie allein

Heute stand ich in einem klitzekleinen Geschäft im Bazar, der Altstadt von Sarajewo und habe einen alten Mann umarmt.
 
Kurz davor stand ich am Geldautomaten in eben jener Altstadt und erinnerte mich an diesen Tag vor 14 Jahren, den 18. Oktober 2009.
 
Am 18. Oktober 2009 stand ich in einer Bank in Washington DC um Geld zu wechseln: US Dollar in Tunesische Dinar. Am nächsten Tag sollte ich nach Tunesien fliegen. Aber davon erzähle ich euch morgen.
 
Zurück zu heute. Mit meinem Geld gehe ich zurück in den kleinen Laden. Der Mann, den ich in weniger als 4 Minuten umarmen werde, graviert gerade den Namen meiner Tochter in eine kleine Herz-Schmuckdose, die er selbst geschmiedet hat.
 
Wir kommen ins Gespräch und er zeigt auf ein Schild oben an der Wand: Guiness Buch der Rekorde – größter Kaffeepott der Welt. Den hat er (mit)geschmiedet.
 
Wir machen ein Selfie.
 
Wir umarmen uns.
 
Er schenkt mir zum Abschied einen kleinen Löffel mit einem blauen Stein.
 
Wir umarmen uns nochmal.
 
Ich bin in das kleine Geschäft mit den vielen Kleinigkeiten aus Kupfer gekommen, weil ich im Vorbeigehen eine kleine Zauberlampe gesehen habe und sofort wusste, dass sie für meinen Sohn ist.
 
Er kann ihr seine Sorgen erzählen und sie so loslassen. Er kann ihr seine Wünsche erzählen und sie so wahr werden lassen.
 
So wie ich es mit dem Schreiben mache. Ich habe viele Gedanken im Kopf, Eindrücke im Herzen.
 
Ich schreibe sie nieder, erzähle sie dem Papier, als wäre sie meine Seelenfreundin, und bin mitten in diesem wuselnden Basar nicht allein.
 
Denn Frauen, die schreiben, sind nie allein.
 
So heißt auch der Epilog meines neuen Buches.
 
Neugierig?
 
Du kannst es ganz unverbindlich hier vorbestellen.
 
Ich halte die kleine Zauberlampe in der Hand und wünsche mir, dass es dieses Jahr unterm Weihnachtsbaum liegen wird ♥️
 
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19. Oktober - 14. Jahre Jubiläum bei der Weltbank

Heute vor 14 Jahren begann eine neue Zeitrechnung für mich.
 
Am 19. Oktober 2009 begann ich eine neue Arbeit und damit ein Leben, auf das ich lange hingearbeitet hatte.
 
Ich erinnere mich selbst nicht mehr, aber mein Vater und meine Mutter erzählten mir beide, dass ich schon früh verkündet habe: „Ich werde mal bei der Weltbank arbeiten!“
 
In den Worten meines Vaters: „Ich werde mal die Präsidentin der Weltbank!“
 
Der 19.10.2009, heute vor 14 Jahren, war mein erster Arbeitstag bei eben jener Weltbank. An jenem Tag ging ich nicht „ins Büro“, sondern ich stieg mit meinem Köfferchen in Washington, D.C. in einen Bus, der mich zum Flughafen brachte.
An meinem ersten Arbeitstag flog ich nach Tunis.
 
Mein Start in dieses neue Leben hätte nicht besser sein können. Die Freundschaften, die ich auf dieser ersten Dienstreise geschlossen habe, halten noch immer.
 
Meine Lernkurve in den ersten Jahren war so steil wie der Berg, den ich jetzt von meinem Wohnzimmerfenster aus sehe.
Tunesien war das erste Land, das ich während meiner Arbeit in MENA (Middle East and North Africa) bereist habe. Es folgten viele weitere Orte (in mehr oder weniger chronologischer Reihenfolge): Jordanien, Ägypten, Dubai, Israel, Westbank, Gaza, Abu Dhabi, Djibouti, Saudi Arabien, Marokko.
 
Ich habe viel gelernt. So unzählig viele herzliche Menschen getroffen. Ich bin gewachsen.
 
In dieser Zeit habe ich noch keine Notizen gemacht, keine Geschichten geschrieben. Ich war so gesättigt und auch überwältigt von dem, was um mich herum vorging.
 
Aber ich trage diese Orte in meinem Herzen und im Moment ist mein Herz schwer, weil so viele Menschen leiden.
 
Ganz besonders trage ich eine bestimmte Person im Herzen, die ich heute vor genau 14 Jahren in jenem Hotel in Tunesien kennengelernt habe. Und die nicht nur meine Kollegin, sondern meine Freundin ist. Und sie ist in Gaza.
 
Ich nehme mein Notizbuch und schreibe. Ich bin wieder dort, ich rieche, ich fühle, ich schmecke wieder. Ich kann mich an diese Orte meiner Erinnerung beamen, ich kann Momente neu erleben, auch anders interpretieren.
 
Ich kann meine Geschichten nutzen, um hervorzuholen, was tief in mir verborgen ist.
 
In meinem neuen Buch zeige ich dir, wie auch du mit der Kraft des intuitiven kreativen Schreibens an Orte der Erinnerungen reist.
 
Dabei geht es nicht primär um diese Orte. Die Gerüche, die Laute, die Erinnerungen an einen bestimmten Moment, das sind Hilfsmittel, die uns erlauben, noch tiefer zu gehen.
 
In meinem Buch erzähle ich dir einen Teil meiner Geschichten, die ich an diesen Orten erlebt haben, und was sie für mein Leben heute, über 10 Jahre später, bedeuten.
 
P.S. Falls du es nicht mehr abwarten kannst, dann probiere doch jetzt schon mal meine Schreibimpuls-Miniserie aus! Alles was du brauchst sind 15 Minuten pro Tag für 5 Tage, und du wirst die Kraft des intuitiven kreativen Schreibens selbst spüren! https://thewritingflow.com/de/writing-prompts/

19. Oktober: Ein Buchmanuskript so lecker wie ein frisches Croissant

Ich platze vor Freude 💃💃🥳🥳🥳
 
MEIN BUCH – das fertige Manuskript ♥️♥️♥️
 
Frisch aus dem Copyshop, die Seiten noch warm wie ein lecker duftendes 🥐
 
Soooo dick ist das lektorierte Manuskript 😃
 
Jetzt schnell heim und schmökern 🥰
💃💃♥️♥️🥳🥳🥰🥰
 
Falls du schon mal wissen willst, um was es da geht, dann schau doch mal hier rein:
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26. Oktober - Und dann findet er mich doch noch, mein Buchtitel!

Vor ein paar Tagen im Zug von Wien nach Hause.
 
Wir waren mit Freunden im Museum der Illusionen.
 
Ich sitze neben meinem Sohn im Zug.
 
Mein Mann sitzt mir gegenüber und liest mein Buchmanuskript.
 
Mein Sohn hört Patronella Apfelmus. Seit Jahren hören meine Kinder die Hörbücher rauf und runter. Ich kenne jede Geschichte auswendig.
 
Er lacht laut auf. Nimmt die Stöpsel aus den Ohren und hält sie mir hin.
 
„Hör mal Mama! Das ist so lustig!“
 
Während ich mir etwas Widerwillen meine von seinem Ohrenschmalz bedeckten Ohrstöpsel reinstecke, fährt er geschickt mit seinen kleinen Fingern über die Anzeige des Handys und spult zurück.
 
„Schau mal! Da liegt ein Kürbis In der Brombeerhecke!“ ertönt es aus dem Kopfhörer.
 
Ich fasse es nicht! Schon wieder ein Kürbis! Wieso denn bloß??!!
 
Und dann weiß ich, wieso den bloß!
 
Meine wunderbare Buchmentorin hatte mir am Vortag aufs Handy gesprochen und ich hatte es eben im Zug abgehört.
 
Ein Vorschlag.
 
Ein Titel.
 
Die Suche nach dem Titel meines Buches, mit der ich mich seit Wochen gequält hatte, wie mit einem Dorn in der Fußsohle. Immer präsent, die Titelsuche, aber nie der absolut richtige dabei.
 
Sie nennt mir einen Titel.
Ich schreibe ihn in mein schönes neues Notizbuch.
 
Mein Sohn neben mir lacht wieder laut auf, mit den Ohrstöpseln wieder drin.
 
Ich lache auch.
 
Der Kürbis.
 
Mein Zeichen 🎃
 
Mein Titel ♥️ jETzT hat er mich doch noch gefunden ♥️
 
Noch ein klitzekleines bisschen Geduld, dann zeige ich ihn dir 🥰
 
In meinem neuen Buch erzähle ich dir dann auch, was es mit dem Kürbis bei mir so auf sich hat.
 
Wenn du schon neugierig bist, schau doch mal in diesen Blogartikel 😘
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26. Oktober - Urlaub im Allgäu führt über Hamburg

Und dann nichts wie raus nach Hamburg !!
 
Unsere Schatzstadt!
 
Du alte Hanse!
 
Alle wollen dich!
 
Sexy Hamburg!
 
Ahhhhh – mein Lieblingslied! Das Lied das wir immer laut im Auto spielen, wenn wir durch Hamburg Richtung Nordsee fahren.
 
Von den Lassie Singers.
 
Genial!
 
Aber ich bin ja gar nicht in Hamburg! Ich bin im tiefsten Allgäu ! Gerade eben angekommen nach 4.5 Stunden Fahrt.
 
Die Wohnung ein Traum.
 
Hier wird es wunderbar werden mit meiner Schwester und ihrer Familie und unserer Mutter.
 
Eine Woche Zusammensein. Wandern. Plaudern.
 
Meine Schwester wird mein Buchmanuskript lesen. Zum allerersten Mal.
 
Ich drücke dich, du sexy Schatzstadt 🥳

28. Oktober - Herbst ist Blogparadenzeit

Heute habe ich im Schnee geschrieben.
 
Herbsturlaub mit einer extra Portion Wandern.
 
Jetzt sitze ich mit heißen Backen, einem Glas Sekt und wackligen Beinen nach 6 Stunden wandern in unserer gemütlichen Ferienwohnung und schaue zum 1000. Mal auf den Vorentwurf meines Buchcovers.
 
DAS ist eindeutig der allerschönste Moment der letzten 5 Monate Buchschreiben.
 
Es fühlt sich an, als würde ich in das Gesicht meines Kindes schauen. Mein Buchbaby.
 
Einfach unglaublich!
 
Sag mal, hast du vielleicht auch dieses Flüstern in dir, diese Geschichte in dir?
 
Dann habe ich eine gute Nachricht: Es ist Herbst (wie ich heute unschwer am Schnee auf dem Berg gemerkt habe), und Herbst heißt Blogparade!
 
Die wunderbare Judith Peters motiviert uns Bloger:innen dazu, im Herbst eine Blogparade zu starten.
 
Hier ist meine: Worüber würdest DU gerne mal ein Buch schreiben?
 
Nimm doch diesen kleinen Anschub, um mal darüber schreibend nachzudenken. In Blogform. Wer weiß, vielleicht ist das der kleine Anstoß, auf den du gewartet hast!
 
Hier ist der Link zu meiner Blogparade. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mitmachst 🥰
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29. Oktober - Worüber würdest DU gerne mal ein Buch schreiben?

Ich sitze mit Notizbuch und Kaffee am Fenster und höre dem Lärm aus der Ferienwohnung über mir zu.
 
Ich höre ganz bewusst hin.
 
Dabei bin ich müde, denn ich war heute Nacht schon einmal wach.
 
Um 3 Uhr bin ich ich aufgewacht.
Bin aufgestanden und habe mir eine Kanne Ingwertee gemacht.
 
Leichtes Halsweh.
 
Ich habe mich mit der heißen Teetasse und meinem Notizbuch und meiner Decke aufs Sofa gesetzt und habe geschrieben.
 
Denn etwas plagt mich seit Tagen: Ich schreibe kurze Impressionen, ich bin sehr verbunden mit Freunden und meiner Community auf Social Media.
 
Aber! Aber ich habe seit Monaten nicht gebloggt.
 
Ich habe seit Monaten keinen Newsletter mehr geschrieben.
 
Ich frage mich warum.
 
Ich lege den Stift weg und schaue das Bild an, das mir gegenüber hängt.
 
Heu bergauftragen. Ob er wohl was sieht? Was er wohl denkt?
Ob er überhaupt nachdenkt? Oder ist er im Flow? In seinem Element? Einfach tun, egal, wie seltsam es auf die Besucherin der Ferienwohnung in der sein Bild nun hängt wirkt. Die hat eh genug eigene Probleme. Nachts schläft sie nicht und morgens um 6 liegt sie mit klopfendem Herzen im Bett weil kleine und große Füße stampfen und laufen, dass die Decke vibriert.
 
Es ist mittlerweile 7:15 Uhr, ich sitze immer noch am Fenster und tippe in mein Handy, weil mein Stift leer geworden ist.
 
Ich höre meine Kinder im Bett miteinander flüstern.
 
Ich höre die lauten Schritte von oben. Höre ganz bewusst hin.
 
Ich schaue auf den Mann mit dem Heu und weiß jetzt: es ist alles gut.
 
Ich habe in den letzten Monaten ein Buch geschrieben.
 
Ich habe in den letzten Monaten gelernt, Impressionen für Social Media zu schreiben. Ohne Mühe, im Flow.
 
Beides für mich ein Mega Schritt.
 
Wie Heu den Berg rauftragen.
 
Aber ich bin im Flow.
 
Jetzt ist es Zeit, dass ich diesen Flow wieder beim Bloggen finde.
 
Anfangen tue ich mit einer Blogparade!
 
Es geht um die Frage: Worüber würdest du gerne ein Buch schreiben?
 
2 Blogartikel gibt es dazu schon, du findest sie in den Kommentaren unter meinem Artikel:
 
P.S. ich selbst habe mich heute Nacht auch mit dieser Frage beschäftigt, dazu erzähle ich dir bald mehr.
 
Denn nach dem 1. Buch ist vor dem 2. Buch 😛😛🥳😍
 
P.P.S. Hier findest du den Link zu meinem Buch: https://thewritingflow.com/buch/

30. Oktober -TARAAAAA!! Mein Buchtitel!!

Es ist endlich soweit! 

Mein Buchtitel steht fest. 

Ich bin bis über die Ohren verliebt

🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍🥰😁😍

Und weil es so schwer war, einen Titel zu finden, widme ich ihm einen eigenen Blogartikel (to come soon)

 

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Dr. Stefanie Brodmann
stefanie@thewritingflow.com

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